Okay, das mit dem Spielen ist vielleicht Ansichtssache, aber auf jeden Fall wird es interessant. Kein anderes Fach unterliegt einem so schnellen Wandel wie Informatik, daher werden die Inhalte stets den aktuellen Trends und Gegebenheiten angepasst. Da man seine berufliche Zukunft häufig noch nicht festgelegt hat, unterrichten wir die Schüler*innen in allen 4 Bereichen der Informatik

 

 Theoretische Informatik

Hierzu gehören zum Beispiel die Grundlagen einer Programmierumgebung. Wie kann man ein Problem theoretisch lösen. Es werden bestimmte Abläufe untersucht, ob sie überhaupt mathematisch und logisch zu lösen sind. Als Anwendung hätten wir die LEGO-Roboter, die einen Zauberwürfel lösen können. Dabei ist die theoretische Informatik nur die Überlegung welche Schritte erforderlich sind um den Zauberwürfel zu lösen.

 

Technische Informatik

Hierzu gehören unter anderem die physikalischen Grundlagen. Wir werden wie ein Computer rechnen und mit Hilfe von Logischen Schaltungen einen einfachen Taschenrechner nachbauen. Wir werden (alte) Computer auseinanderbauen, untersuchen und auch wieder zusammenbauen (damit er auch wieder funktioniert!!!). Ein großer Bestandteil der technischen Informatik sind die eingebetteten Systeme mit Mikrocontrollern. Wir werden Schaltkreise nachbauen, die im täglichen Leben Anwendung finden. Passend zur aktuellen Situation wäre das ein Fieberthermometer mit Kontrollleuchte oder den Fahrzeugbau eine Einparkhilfe mit Kollisionserkennung. Und natürlich ganz wichtig: Der Nachbau des Lauflichtes des legendären "Knight-Riders"

Angewandte Informatik

In diesem Bereich arbeiten wir mit der Standardsoftware aus Büros und orientieren uns an den Inhalten des ECDL, des europäischen Computerführerscheins. Damit es kein riesiger Theorieblock wird, werden diese Inhalte immer wieder in den 4 Jahren aufgegriffen. Neben der Office-Anwendung kommen weitere Programme zur Bildbearbeitung und Videoschnitt hinzu.

 

 

 

Praktische Informatik

Die Praxis nimmt den größten Teil der 4 Jahre in Anspruch und hier kann man sich auch am meisten austoben und spielen. Die Schüler*innen werden in verschiedene Programmiersprachen eingeführt und können anschließend eigene Projekte programmieren. Angefangen mit der visuellen Programmierung, werden wir über JAVA  bei Visual Basic und auch letztendlich bei der Programmierung von Smartphone-Apps landen. Da sich die Bereiche der Informatik vermischen sei an dieser Stelle auch der 3D-Druck genannt, bei dem die Schüler*innen eigene Werkstücke entwerfen können.

 

 

 

 

 
 

 

 

Neben diesen Bereichen bietet sich immer wieder Gelegenheit für Projekte aus verschiedenen Bereichen, z.B. das Löten von elektrischen Schaltungen, Entwurf eigener Schaltungen, Fräsen von Lötplatinen, Erstellen eigener Datenbanken/Web-Auftritte, uvm...

In die Notengebung fließen folgende Kriterien mit ein:

Schriftliche Leistungen:

  • Sachkenntnisse (Vollständigkeit, Komplexität)
  • Problemlösen (Art des Lösungsweges, Originalität)

Praktische Leistungen:

  • Sicherheit in der Nutzung der Materialien
  • Arbeitsgeschwindigkeit
  • Datenpflege (Ordnung in den eigenen Dateien, Struktur von Programmen)

Was sind Voraussetzungen für den Informatikkurs?

  • Gute mathematische und physikalische Kenntnisse
  • Spaß am Problemlösen
  • Ausdauer
  • Sorgfalt
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