Umweltkonzept

Das Umweltkonzept der Realschule Mark basiert auf dem Bewusstsein, dass Umwelterziehung ein zusammenhängendes Lernen über einzelne Fächer und Jahrgangsstufen hinaus sein muss. Unsere Lebenswelt ist in einem Veränderungsprozess. Wir verändern uns und damit haben wir maßgeblichen Einfluss auf unsere Umwelt.

Umwelterziehung muss dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ansprüche und Verhaltensweisen selbstkritisch beobachten und ggf. ändern. Wir wollen bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für Umweltfragen erzeugen und die Bereitschaft für den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur/Umwelt fördern. Da hauptsächlich zukünftige Generationen von den vergangenen und heutigen Umweltbelastungen und vor allem dem Treibhauseffekt betroffen sein werden, müssen Schülerinnen und Schüler sensibilisiert werden für die Wichtigkeit des Schutzes und Erhalts der Umwelt. Da Umweltschutz oft in Konflikt mit anderen wünschenswerten Bedürfnissen steht, sollte das Thema im Sinne eines Spiralcurriculums gesehen und vielschichtig angegangen werden.

Das tun wir schon:

 

Abfall

  • ausschließlich ressourcenschonendes Alt-Geschirr für unsere Cafeteria / Lehrerküche, um Konsumverzicht zu demonstrieren
  • Pickdienst/Schulhofdienst (alle Klassen im Wechsel)
  • Ordnungsdienst in den Klassen (alle Schüler*Innen einer Klasse im Wechsel)
  • Besuch einer Müllverbrennungsanlage (obligatorisch)

 

Treibhauseffekt

  • Chemie-Unterricht Kl. 8 (Halbjahresthematik Treibhauseffekt und Nachhaltigkeit)
  • Erdkunde-Unterricht Kl. 9/10
  • Sozialwissenschaften-Kurs Kl. 9/10
  • Religion: Unterrichtseinheit Unsere Schöpfung – wie gehen wir verantwortungsvoll mit Gottes Schöpfung um? Darin Recherche zum Thema Treibhauseffekt
  • diverse Fächer mit Übungstexten zum Thema (z.B. Deutsch, Englisch)
  • regelmäßige „Multivision“-Veranstaltungen zum Thema Umwelt/Treibhauseffekt für alle Jahrgangsstufen

 

Plastik

  • Unterrichtkonzepte zur Sensibilisierung des Plastik- und Mikroplastikproblems im Fach Politik (Kl. 5/6)
  • Vermeidung von Plastikflaschen (Kiosk) durch die Einführung von Getränken ausschließlich in Glasflaschen

 

Wasser

  • Besuch der Kläranlage (Biologie-Kurs Kl. 8)
  • Gewässeruntersuchung (Biologie-Kurs Kl. 8)
  • Unterrichtsthemen nachhaltige Ressourcen (Chemie Kl. 8, Erdkunde Kl. 10)

 

Energie/Strom

  • Licht ausschalten bei längerer Abwesenheit / Fenster schließen bei längerer Abwesenheit / Heizkörper abstellen bei längerer Abwesenheit/beim Lüften (Ordnungsdienst der Klassen)
  • Bewegungsmelder mit Beleuchtung gekoppelt in einigen Räumen
  • gelegentlicher Unterrichtsgang ins Maxilab (Maximilianpark, Hamm – in Kooperation mit der Fachhochschule Hamm, https://www.maximilianpark.de/attraktion/maxilab/) zum Thema regenerative Energien
  • regenerative Energieformen / Mobilität (Chemie Kl. 8)

 

Ernährung

  • gesundes Frühstück (Biologie Kl. 5)
  • gesunde Ernährung (Hauswirtschaft Kl. 9 + 10) – jedes Gericht besteht aus mehreren Gemüsesorten
  • Bio-Nahrungsmittel / Fairtrade – Lebensmittel (Hauswirtschaft Kl.9/10, Chemie Kl. 7)

 

Recycling

  • Sammelaktionen von Plastikstiften u.Ä. zugunsten der Projekte zur Lernförderung von Mädchen in Entwicklungsländern (Kooperation mit der FUgE)
  • Sammelaktionen von Althandys – Sensibilisierung von Nachhaltigkeit und Ressourcen-Schonung
  • Verzicht auf Kunststoffflaschen und aluminiumverpackte Getränke im Kioskbereich durch Einführung von Glasflaschen

 

Fairtrade

  • Kooperation mit der FUgE in Lernzirkeln zur globalen Gerechtigkeit (Kl. 6) und fairem Handel (Kl. 8)
  • RSM ist Fairtrade School seit 2016 mit regelmäßen und besonderen Aktionen (Selfie-Wettbewerb, Valentinsrosen etc.)
  • Fairtrade Produkte im Hauswirtschaftsunterricht, schuleigenen Kiosk, Lehrerküche und bei schulischen Veranstaltungen
  • Fairtrade – Unterrichtkonzepte in vielen Fächern (v.a. Ek, Pk, E, Che)
  • Faires Frühstück für unsere Fünftklässler
  • Fairtrade-Theater Sonni Meier

 

Umweltschutz im Schulumfeld

  • Kooperation mit der FUgE in Sachen Umweltschutz und fairer Handel
  • grünes Klassenzimmer
  • Neugestaltung des Schulhofes innerhalb einer Projektwoche
  • Upcycling – Projekt innerhalb einer Projektwoche
  • Hamm putzt – jährliche Reinigung des Schulumfeldes aller 5. Klässler
  • Anpflanzung eines Schulwaldes anlässlich des 40jährigen Schuljubiläums

 

Perspektiven:

  • Müllvermeidung stärker beachten
  • Mülltrennung/-vermeidung am Kiosk verstärkt betreiben
  • Unterrichtskonzepte zu Textilien aus Plastik und Microfasern
  • Ernährung vegetarisch/vegan – Fleischreduktion als Möglichkeit, den Treibhauseffekt zu reduzieren (Hauswirtschaft Kl. 9+10)
  • Einkauf im Hauswirtschaftsunterricht nach Möglichkeit ohne Plastikverpackungen
  • Einbau von Wassersparvorrichtungen bei Renovierung der Toiletten (Planungen des Schulträgers)
  • Energiesparende Verglasung im Flur/Atrium (Planungen des Schulträgers)
  • Energiesparmaßnahmen weiter ausbauen
  • alternative Energiequellen in Betracht ziehen
  • Verringerung des CO2-Ausstoßes, Berechnung der individuellen CO2-Fußabdrucks
  • Multiplikatoren – Effekt auf die Schülerfamilien
  • Umweltschutz im Schulumfeld durch Schülergruppen verstärken
  • Berücksichtigung von Umwelterfahrungen bei Klassenfahrten (besonders in Kl. 6/7)
  • Unterstützung dieser Maßnahmen durch weitere regelmäßige schulische Veranstaltungen, z.B. „Multivision“

 

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