Terminkalender  

Juli 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2
   

Anstehende Termine  

Keine Termine
   

Login  

   

    Wir sind Fairtrade-School

Seit 2016 ist die Realschule Mark zertifizierte Fairtrade-School und wollen wir mit der Zertifizierung bei der Kampagne „Fairtrade-Schools“ ein Zeichen für einen bewussten Umgang mit der Schöpfung und Teilhabe an einer fairen Ökonomie setzen. Infos unter www.fairtrade-schools.de   

An allen Räumen findet sich ein Schild mit Wortspielen (FAIR- statt der Silbe ver-), um deutlich zu machen, dass wir fair zu einander sein wollen, so ist am Kiosk ein FAIRköstigen - Schild und in der Chemie gibt´s FAIRsuche… am WC steht FAIRschwinden. In der FAIRwaltung steht bei der Schulleitung FAIRantwortung und kopiert wird bei uns im Raum der FAIRvielfältigung…  

Durch ein fundiertes Konzept und konkretes Handeln in der Schule / im Unterricht und auch in den Familien fairsuchen wir so fair wie möglich zu agieren. Dabei stehen Nachhaltigkeit, internationale Gerechtigkeit und natürlich auch ein fairer Umgang miteinander und mit der Umwelt im Fokus.

    Seither fairschenkten Schülerinnen und Schüler
    unserer Schule sich gegenseitig fair gehandelte
    Rosen bei der Aktion Fairtrade-Rosen. Wir koope-
    rieren mit der FUgE. Siehe dazu auch unseren Blog
    www.blog.fairtrade-schools.de
    Etliche Unterrichtsvorhaben, die globale Gerechtigkeit
    thematisierten und Bereiche von Kinderarbeit und
    Fairtrade Handel abdeckten konnten geplant und
    immer wieder neu umgesetzt werden. Dabei reicht die
 Fachpalette von Sozialwissenschaften über Erdkunde bis hin zu Chemie…
Im schuleigenen Kiosk werden mehrere fair gehandelte Produkte angeboten, Schokolade, Cockies, etc. Der Hauswirtschaftsunterricht
nutzt weitestgehend fair gehandelte Produkte (z.B. Kakao, Bananen, Couscous) und auch der Kaffeeausschank in der Lehrerküche und beim Elterncafé ist natürlich mit Fairtrade Kaffee.

Das faire Frühstück gibt es Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 oder6, bei dem die auf Problematik Kinderarbeit sensibilisiert und das Thema fairer Handel angsprochen wird. So erfahren die Kinder über ungerechte Lebensumstände von Landwirten und Arbeitern auf Plantagen und Fabriken weltweit. Vielfach können diese ihre Familien mit ihrem kargen Lohn nicht ernähren und sind daher gezwungen, auf Kinderarbeit zurückzugreifen. Schulbildung und Zukunftschancen sind so nicht gegeben. Durch Wissen um Fairtrade und faire Lohnkonzepte, das Engagement bei Fairtrade und den Kauf von fair gehandelten Produkten will unsere Schule diese Ungerechtigkeiten in den Blick nehmen. Blogs (https://blog.fairtrade-schools.de/allgemein/fairfruehstueck-fuer-unseren-neuen-fuenfer/)

In den Jgst. 6 und 8 wurde jeweils ein Lernzirkel der FUgE (Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung) zu Themen Kinderarbeit und fair gehandelte Kleidung etabliert. Die Besuche bei der FUgE mit den didaktisch bestens aufgearbeiteten Lernzirkeln stehen fest im Lehrplan.

So erfahren die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschauliche Weise in zwei Lernzirkeln mehr über Kinderarbeit und Fairtrade, bzw. (un-)faire Kleidung. Das Team der FUgE um Swantje Faulenbach und Claudia Kaßten kann sehr kompetent vermitteln, wie ungerecht die Weltwirtschaft und die Verteilung der Ressourcen und Verdienstmöglichkeiten sein können und wie groß die Schere beim Verdienst im Vergleich zu z.B. Kinderarbeit in Bengladesch und deutschen Löhnen ist.

Eine Jeans ist von den ersten Baumwollplantagen - meist in Usbekistan - über Spinnen, Färben, Nähen und Nieteneinschlagen bis zu unserem Einzelhandel durchschnittlich 50.000 km gereist ist und hat ca. 30 kg Kohlenstoffdioxid produziert hat. Dies schockt viele unserer Schülerinnen und Schüler. Sie bedauern dann dass Fairwear, also der Verkauf von fair gehandelten Baumwollkleidungsstücken ist vielerorts noch nicht gängig und für uns daher auf einige wenige Händler beschränkt.

Mit dem Programm "Stark im MiteinanderN" - Fair Mobil – Schule anders erleben - wollten wir in 2017 an der RS-Mark positive und konstruktive Konfliktkultur an der Schule steigern, um mehr Sicherheit und Geborgenheit zu ermöglichen. „Konflikte in Schulen wird es immer geben. Wenn es jedoch frühzeitig gelingt, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, Vertrauen, Rücksicht und Teamgeist zu stärken, bedeutet dies für alle Beteiligten einen Gewinn“ (aus http://www.jrk-westfalen.de/index.php?id=671).

             

An der RS-Mark wird verstärkt Wert auf die Kultur des Hinsehens und des fairen Miteinanders gelegt (s. dazu auch unser Konzept und Leitbild - Streitschlichter und Klassenpaten, Schulsanitätsdienst und Fairtrade School, das Umweltkonzept, aktive Schulsozialarbeit und Inklusion). Daher begleiteten auch einzelne Streitschlichter und Klassenpaten die Mitschüler an den Stationen als Helfer.   

Das Theater um Sonni Maier ist seit der Zertifizierung mehrfach an unserer Schule zu Gast, wir kooperieren mit der FUgE und der Friedensschule Das Stück „Global Playerz“ schlug wie eine Bombe bei uns ein und alle kannten das Motto: Mach doch mal einen auf Mücke. Das Ensemble Sonni Maier - Theater, Künstler für Gerechtigkeit präsentierte auf eine besonders schülernahe Weise ein Punkmusical zum Thema internationale Gerechtigkeit und Fairtrade. Anschaulich und sehr mitreißend! Mehrfach veranstalten wir zum Stück noch ein Workshop, den die Sowi-Kurs-Schülerinnen und Schüler (Kursleitung Herr Milowanowitsch) zum Thema Fairtrade und Nachhaltigkeit mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern durchführen.

Seit 2018 sind wir rezertifizierte Fairtrade-School und uns bleibt noch viel Faires zu tun…

                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
   
© Realschule Mark

Login Form