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September 2019
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Anstehende Termine  

24 Sep 2019
19:00 -
Elternabend Klasse 8
26 Sep 2019
18:30 -
Schulpflegschaftsversammlung
   

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Die faire Idee ist geboren – im Jahr 2015 starteten wir…

„Die Realschule Mark will zertifizierte Fairtrade-School werden“. In Abstimmung mit der Lehrerkonferenz im Dezember 2015 und ersten Planungsgesprächen mit Interessierten, wollten wir mit der Zertifizierung bei der Kampagne „Fairtrade-Schools“ ein Zeichen für einen bewussten Umgang mit der Schöpfung und Teilhabe an einer fairen Ökonomie setzen. Infos unter www.fairtrade-schools.de

Schueler verschenken Rosen

Durch konkretes Handeln und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit machen sich inzwischen hunderte Schulen auf den Weg, zertifizierte Fairtrade-School zu werden. Dabei stehen Nachhaltigkeit und internationale Gerechtigkeit im Fokus.

Konkret wurde es am 23.02.2016, als wir zu einem ersten Treffen mit interessierten Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen, Eltern, Lehrern und Schulleitung einluden.

Seither fairschenkten Schülerinnen und Schüler unserer Schule sich gegenseitig fair gehandelte Rosen bei der Aktion Fairtrade-Rosen. Bei der Aktion z.B., die unter der Schirmherrschaft "FLOWER TO THE PEOPLE" von Fairtrade Deutschland läuft, unterstützten uns die FUgE, mit der Ansprechpartnerin Frau Faulenbach und der damalige Kaiser´s Markt Tengelmann, Hamm, der uns eimerweise Bund fair gehandelte Rosen zur Verfügung stellte. Siehe dazu auch unseren Blog www.blog.fairtrade-schools.de

Etliche Unterrichtsvorhaben, die globale Gerechtigkeit thematisierten und Bereiche von Kinderarbeit und Fairtrade Handel abdeckten konnten geplant und immer wieder neu umgesetzt werden. Dabei reicht die Fachpalette von Sozialwissenschaften über Erdkunde bis hin zu Chemie…

Im schuleigenen Kiosk werden mehrere fair gehandelte Produkte angeboten, Schokolade, Cockies, etc. Der Hauswirtschaftsunterricht nutzt weitestgehend fair gehandelte Produkte (z.B. Kakao, Bananen, Couscous) und auch der Kaffeeausschank in der Lehrerküche und beim Elterncafé ist natürlich mit Fairtrade Kaffee.

TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) und die Kampagnenleitung von Fairtrade Schools haben uns dann im Jahr 2016 bestätigt, dass unsere Schule alle Kriterien der Auszeichnung und Zertifizierung zur Fairtrade School erfüllt hat. Somit konnten wir im Herbst des Jahres feiern.

Das faire Frühstück gibt es seit 2017 für alle neune Fünftklässler, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik Kinderarbeit und fairen Handel sensibilisiert werden. So erfahren sie über ungerechte Lebensumstände von Landwirten und Arbeitern auf Plantagen und Fabriken weltweit. Vielfach können diese ihre Familien mit ihrem kargen Lohn nicht ernähren und sind daher gezwungen, auf Kinderarbeit zurückzugreifen. Schulbildung und Zukunftschancen sind so nicht gegeben. Durch Wissen um Fairtrade und faire Lohnkonzepte, das Engagement bei Fairtrade und den Kauf von fair gehandelten Produkten will unsere Schule diese Ungerechtigkeiten in den Fokus nehmen. Blogs (https://blog.fairtrade-schools.de/allgemein/fairfruehstueck-fuer-unseren-neuen-fuenfer/)

In den Jgst. 5 und 7 wurde jeweils ein Unterrichtsgang zur FUgE (Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, Weltladen in der Widumstraße 14) zu Themen Kinderarbeit und fair gehandelte Kleidung etabliert. Die Besuche bei der FUgE mit den didaktisch bestens aufgearbeiteten Lernzirkeln stehen fest im Lehrplan.

Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschauliche Weise in zwei Lernzirkeln mehr über Kinderarbeit und Fairtrade, bzw. (un-)faire Kleidung. Das Team der FUgE um Swantje Faulenbach konnte sehr kompetent vermitteln, wie ungerecht die Weltwirtschaft und die Verteilung der Ressourcen und Verdienstmöglichkeiten sein können und wie groß die Schere beim Verdienst im Vergleich zu z.B. Kinderarbeit in Bengladesch und deutschen Löhnen ist.

So erfuhren die interessierten Schülerinnen und Schüler u.a., dass eine Jeans von den ersten Baumwollplantagen - meist in Usbekistan - über Spinnen, Färben, Nähen und Nieteneinschlagen bis zu unserem Einzelhandel durchschnittlich 50.000 km gereist ist und ca. 30 kg Kohlenstoffdioxid produziert hat. Fairwear, also der Verkauf von fair gehandelten Baumwollkleidungsstücken ist vielerorts noch nicht gängig und für uns daher auf einige wenige Internethändler beschränkt.

Ohne die engagierte Unterstützung der FUgE – hauptsächlich die Arbeit und das Engagement von Frau Faulenbach wären wir nie bis zur Zertifizierung und der konsequenten Umsetzung der Idee in den folgenden Jahren so weit gekommen…Dankeschön.

Mit dem Programm "Stark im MiteinanderN" - Fair Mobil – Schule anders erleben wollten wir in 2017 an der RS-Mark positive und konstruktive Konfliktkultur an der Schule steigern, um mehr Sicherheit und Geborgenheit zu ermöglichen. „Konflikte in Schulen wird es immer geben. Wenn es jedoch frühzeitig gelingt, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, Vertrauen, Rücksicht und Teamgeist zu stärken, bedeutet dies für alle Beteiligten einen Gewinn“ (aus http://www.jrk-westfalen.de/index.php?id=671).

An der RS-Mark wird immer mehr verstärkt Wert auf die Kultur des Hinsehens und des fairen Miteinanders gelegt (s. dazu auch unser Konzept und Leitbild - Streitschlichter und Klassenpaten, Schulsanitätsdienst und Fairtrade School, aktive Schulsozialarbeit und Inklusion). Daher begleiteten auch einzelne Streitschlichter und Klassenpaten die Mitschüler an den Stationen als Helfer. Erfreulicherweise finanzierte unser Förderverein das Mobil vom JRK/Provinzial Versicherungs AG/asb/schulpsychologischen Beratungsstelle MS mit 700€ - herzlichen Dank dafür!

Das Theater um Sonni Maier ist seit der Zertifizierung mehrfach an unserer Schule zu Gast, wir kooperieren mit der FUgE und der Friedensschule Das Stück „Global Playerz“ schlug wie eine Bombe bei uns ein und alle kannten das Motto: Mach doch mal einen auf Mücke.

Das Ensemble Sonni Maier - Theater, Künstler für Gerechtigkeit präsentierte auf eine besonders schülernahe Weise ein Punkmusical zum Thema internationale Gerechtigkeit und Fairtrade. Anschaulich und sehr mitreißend. In einem Jahr veranstalteten wir zum Stück noch ein Workshop, den die Sowi-Kurs-Schülerinnen und Schüler (Kursleitung Herr Milowanowitsch) zum Thema Fairtrade und Nachhaltigkeit mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern durchführten.

Immer weiter führten uns Teamsitzungen, um am Ball zu bleiben und uns weiter zu entwickeln. Auch nach der erfolgreichen Rezertifizierung im Herbst 2018 bleibt noch viel Faires zu tun…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
   
© Realschule Mark

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