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Anstehende Termine  

12 Jul 2019
07:55 - 10:20
Zeugnisausgabe
11 Jul 2019
2. Klassentag Klasse 5 - 9
08 Jul 2019
15:00 - 17:00
Kennenlernnachmittag der neuen 5er
28 Jun 2019
12:00 -
Entlassungsfeier der 10. Klassen
   

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Kooperative Lernformen


1. kooperative Lernformen

Kooperative Lernformen können fachliche und gleichzeitig überfachliche Kompetenzen vermitteln. Zu den überfachlichen Kompetenzen zählen:

die Fähigkeit mit anderen zusammenzuarbeiten und Unterschiedlichkeit zu nutzen
die Fähigkeit des gegenseitigen Erklärens bzw. Vorstellens und des Zuhörens bzw. Verstehens von Wissen
die Kompetenz Probleme zu erkennen, Problemlösestrategien zu erarbeiten und anzueignen
die Fähigkeit Lernprozesse selbst regulieren zu können.

Diese Kompetenzen sind in hohem Maße in unserer heutigen Berufswelt notwendig (Kommunikation und Teamfähigkeit).

2. Vorteile von kooperative Lernformen

Im Idealfall arbeiten Schülerinnen und Schüler durch die kooperativen Lernformen sozialer und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Lernen und den Lernerfolg der Gruppe. Starke Schülerinnen und Schüler profitieren durch das Erklären und vertiefen so ihr Wissen nachhaltig. Schwächeren Schülerinnen und Schülern werden neues Wissen und neue Strategien in „Schülersprache“ und auf „Schülerniveau“ erklärt, was häufig gut verstanden wird. Durch die kooperativen Lernformen können Schülerinnen und Schüler ihre Stärken in die Gruppe einbringen und entwickeln eher Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Insgesamt kann die Lernmotivation steigen. Lernt eine Schülerin oder ein Schüler langfristig und regelmäßig auch mit den kooperativen Lernformen, so kann die Lernmotivation steigen und die sozialen Beziehungen in einer Lerngruppe können sich sehr verbessern.

3. Einsatz von kooperative Lernformen

Immer dann, wenn neben den Fachinhalten auch die überfachlichen Kompetenzen (s. dort) zum Lernziel werden sollen, setzt die Lehrkraft eine der kooperative Lernformen ein. Die Häufigkeit des Einsatzes variiert von Fach zu Fach und innerhalb der Jahrgangsstufen. So ist z.B. das Rollenspiel eher ungeeignet im Chemieunterricht, aber fester Bestandteil des Sozialwissenschaftsunterrichts und der Streitschlichter-Ausbildung. Das Partnerpuzzle und Placemat findet allerdings breiten Einsatz in allen Stufen und Fächern.

4. Struktur der kooperativen Lernformen

In der Regel bestehen die kooperativen Lernformen aus einem Unterrichtsbaustein nach festen vorgegebenen Strukturen. Stets beginnt eine kooperative Lernform mit Einzelarbeit und geht dann in eine Ausstauschsituation in einer Kleingruppe über, in der die einzelnen Schülerinnen und Schüler voneinander abhängig und gegenseitig für den Lernerfolg verantwortlich sind. Anschließend erfolgt wieder eine Einzelarbeit oder Überprüfungssituation.

5. Bevorzugte Lernformen

Die RS-Mark hat sich auf Galleriegang, Gruppenpuzzle, Lerntempoduett, Paarweises Lesen/Reziprokes Lesen/Fehlerlesen, Partnerpuzzle, Placemat und Rollenspiel als Schwerpunkt geeinigt. In einigen Fächern und bei manchen Kollegen finden sich, je nach didaktischer Situation, auch weitere Schwerpunkte.

6. Fortbildung und Evaluation

In einer zweijährigen Lehrerfortbildung haben die Kolleginnen und Kollegen der RS-Mark sich intensiv in die Thematik eingearbeitet und die kooperative Lernformen in den schulinternen Lehrplan integriert. Seit der Zeit werden die kooperativen Lernformen in allen Fächern angewendet. Inzwischen haben Evaluationen einige der Vorteile belegen können. Die Schwerpunktsetzungen sind überprüft und angepasst worden.

   
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